Zacusca - Auberginen-Paprika-Chutney

Zutaten für 9 Gläschen (á 230 ml):

1,5 kg rote Paprikaschoten

1,5 kg Auberginen

300 g Zwiebeln

5 Knoblauchzehen

5 frische Lorbeer-Blätter

100 g Paprikamark

Salz, Pfeffer aus der Mühle

10 EL Öl (Olive und Raps gemischt)

500 g passierte Tomaten

3 - 4 EL Zucker

je 1 TL Biber (süß) und Paprikapulver (edelsüß)

je 1/2 TL Biber (scharf) und Rosenpaprika (scharf)

 

Optional: Gläser zum Einwecken

 

Zubereitung:

Ofen auf 200° Umluft vorheizen.

 

Auberginen mit dem Sparschäler schälen und jeweils der Länge nach  in 2 - 3 dicke Scheiben teilen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.

 

Paprikaschoten putzen und halbieren oder vierteln. Nebeneinander mit der Hautseite nach oben  auf einem weiteren Backblech (mit hohem Rand!) verteilen. Die Paprikaschoten verlieren beim Backen/Grillen Saft. Diesen Saft bitte auffangen!

 

Beide Bleche in den Ofen schieben. Aubergine unten und Paprika möglichst weit oben, sofern der Ofen über eine Grillfunktion verfügt. 15 - 20 Minuten backen.

 

In der Zwischenzeit Zwiebeln und Knoblauch pellen und in Würfel schneiden. 

 

Nun in einem großen Topf das Öl erhitzen und Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin sanft braten lassen bis sie weich und leicht golden sind. Zwischendrin 2 EL Zucker über die Zwiebeln verteilen und das ganze leicht salzen.

 

Die Grillfunktion des Ofens einschalten und die Paprika so lange übergrillen, bis die Haut stellenweise schwarz ist. Die Auberginen bleiben so lange im Ofen und garen weiter.

 

Wenn die Paprikaschoten fertig sind, beide Bleche aus dem Ofen nehmen. Auberginen würfeln und von den Paprikaschoten die Haut abziehen, dann ebenfalls würfeln. Saft bitte aufheben!

 

Paprika- und Auberginenwürfel zu den Zwiebeln geben und etwas anschmoren lassen. Paprikamark unterrühren und anrösten. Mit den passierten Tomaten ablöschen. Lorbeer sowie Paprikapulver und Biber unterrühren. Alles leicht salzen und pfeffern. Nun alles mit geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme gute zwei Stunden leicht köcheln lassen. Zwischendrin umrühren damit nichts ansetzt. Es empfiehlt sich ein Topf mit Antihaftbeschichtung.

 

Nach den zwei Stunden den Deckel abnehmen, umrühren und kosten. Ich habe noch etwas Zucker zugefügt und erneut gesalzen und gepfeffert. Nun die Masse noch eine gute Stunde ohne Deckel köcheln lassen, damit möglichst viel Flüssigkeit verdampft.

 

Für mich war die Konsistenz nach gut 3 Stunden Kochzeit richtig und ich habe mit dem Pürierstab nur einen kleinen Teil im Topf püriert. So hat man etwas "'Cremiges" und etwas "zum Beißen". Jetzt noch einmal ordentlich abschmecken. Wenn die Masse kalt ist, verliert sie etwas an Geschmack - bitte beachten!

 

Die kochend-heiße Masse habe ich dann in zuvor gereinigte und heiß ausgespülte Einweckgläser randvoll eingefüllt, Deckel sofort schließen. Dann ein paar Minuten oder bis sie abgekühlt sind auf dem Deckel stehen lassen, damit evtl. Keime im Deckel abgetötet werden.

 

Die Gläschen im Kühschrank oder einem kühlen Keller lagern. Haltbarkeit muss ich noch testen.

 

Das Original-Rezept habe ich von Chefkoch!